Industrie, Menschen und Aloe – wie Marika Sokol Unternehmenskultur und Resilienz verbindet
Im Podcast „24 Tage, 24 Menschen, 24 Geschichten“ spricht Showhost Stephan Blahut mit Marika Sokol. Die gebürtige Tschechin ist Chief Culture Officer in einer Industrieholding und zugleich Unternehmerin mit einer Aloe-Vera-Plantage in Griechenland. Es geht um Unternehmenskultur und Resilienz, internationale Teams und die Frage, warum körperliche Arbeit am Feld ihre persönliche Kraftquelle ist.
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Unternehmertum zwischen Werkshalle und Management
Stephan Blahut zeichnet nach, wie stark Marika Sokol vom Industrieumfeld geprägt ist. Sie arbeitet in einer österreichischen Industrieholding, die industrielle Kunden beliefert. Am meisten inspiriert sie, sagt sie, der Blick in die Produktion – etwa in die Logistik, wenn jemand mit dem Stapler Ware bereitstellt und damit „modernes Leben möglich macht“.

Dort inspiriert es mich, wo produziert wird und wo aus manueller Arbeit Innovation entsteht.“
Als Chief Culture Officer sieht sie ihre Aufgabe darin, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Menschen Verantwortung übernehmen können: klare Prozesse, verlässliche Führung, transparente Kommunikation. Motivation lasse sich nicht verordnen. Unternehmen könnten aber viel dafür tun, dass Mitarbeitende etwas wollen – mit Gestaltungsspielräumen, ehrlichem Feedback und einer Kultur, in der man Fehler offen ansprechen darf.
Internationale Perspektive und Vertrauen als Kern
Marika Sokol arbeitet mit Teams in mehreren Ländern, mit Mitarbeitenden aus Europa, Pakistan oder Indien. Daraus zieht sie den Schluss, dass in vielen vermeintlich „unterschätzten“ Ländern enorm professionell gearbeitet wird und Europa offener werden muss, Neues anzunehmen. Wer hier nicht bereit sei, zu lernen und sich zu verändern, werde langfristig an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.
Gleichzeitig betont sie den Wert von Vertrauen – besonders in Familienunternehmen mit mehreren Generationen im Betrieb. Wenn Eigentümerinnen und Eigentümer ihren Führungskräften wirklich etwas zutrauen, entstehe jener Rahmen, in dem Teams mutig entscheiden und Kultur sich weiterentwickeln könne.änden betreut. Österreichweit sind es bereits mehr als 500.000 Menschen mit Pflegegeld, etwa 80 Prozent von ihnen leben ebenfalls zu Hause.
Naiv muss man nicht sein, innovativ schon.“

Aloe-Feld, Retreats und Räume für Resilienz
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Aloe-Vera-Plantage in Griechenland, an der Marika Sokol beteiligt ist. Im Jahr arbeitet sie dort Tage am Stück: Blätter schneiden, sortieren, mit dem Team sprechen. Die Ernte wird als Rohstoff weiterverarbeitet – für sie ist das gleichzeitig Business und Ausgleich.chritt in einen
Diesen Raum öffnet sie auch für andere. Sie lädt Führungsteams und Kundinnen zu Retreats auf die „Aloe-Base“ ein – mit Arbeit am Feld, Spaziergängen am Meer und strukturierten Reflexionsrunden. Es geht nicht um Fun-Events, sondern um Regeneration und klare Entscheidungen: Was war, was bleibt, was soll anders werden?
Ich gehe aufs Feld am Meer – durch die manuelle Arbeit entsteht ein Raum, Resilienz.“
Zum Abschluss spricht sie mit Stephan Blahut darüber, wie wichtig Kooperation zwischen Unternehmen ist – über Länder- und Branchengrenzen hinweg. Gerade in unsicheren Zeiten, sagt sie, sei es Aufgabe der Wirtschaft, sich gegenseitig zu stärken und eine Kultur des Zutrauens in die Zukunft zu leben
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Musik: Simplicity, Andrew Gialanelia
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Diese Podcastserie entsteht mit Unterstützung des ÖGV – Österreichischer Gewerbeverein
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