23.12. – Stephan Blahut & Sascha Ladurner

Podcastlogo mit Stephan Blahut vom ÖGV und Sascha Ladurner von Quickdraw

Mut zur Veränderung – warum Podcasten, Neugier und Vertrauen zusammengehören

In dieser Folge sprechen Stephan Blahut und Sascha Ladurner miteinander – als die zwei Köpfe hinter dem Advent-Podcast-Format. Sie blicken zurück auf die sechste Staffel, erzählen, warum die Serie überhaupt entstanden ist, und leiten daraus drei große Themen ab: Mut zur Veränderung, Neugier und Vertrauen.

Die gesamte Folge können Sie gleich hier anhören:

Wie alles begann – aus Covid wurde ein Format

Stephan Blahut erinnert daran, dass die Reihe aus der Pandemie heraus entstanden ist. Veranstaltungen wurden binnen Tagen von groß auf klein herunterreguliert, bis reale Treffen kaum mehr möglich waren. Aus dieser Situation entwickelte sich zuerst eine Serie an „Kamingesprächen“, später der Gedanke, das Gesprächsformat konsequent digital weiterzuführen.

Sascha Ladurner ergänzt, dass genau dieses „aus der Krise etwas Positives machen“ der erste Antrieb war – und dass man damals noch nicht ahnte, wie langfristig das Projekt wird. Inzwischen sind es über 130 Gespräche über mehrere Staffeln hinweg, mit einem bewusst breiten Mix an Gästen.

Komplexe Themen brauchen Zeit – und ehrliche Gespräche

Beide sprechen offen darüber, dass nicht jedes Gespräch gleich gut „funktioniert“. Manchmal wird es monologisch, manchmal dialogisch – abhängig von Gästen, Themen und Dynamik. Sascha Ladurner bringt einen Punkt auf den Tisch, der sich wie ein roter Faden durch viele Folgen zieht: Komplexe Themen haben selten einfache Antworten.

Es gibt auf komplexe Themen nur ganz selten eine simple Antwort.“

Sascha Ladurner
Snapshot des Gespräches zwischen Sascha Ladurner und Stephan Blahut

Für Stephan Blahut ist genau das auch ein Argument für Podcasts: Man kann Tiefe zulassen, Dinge aus mehreren Blickwinkeln beleuchten und nicht nur Schlagworte liefern.

Bürokratie, Reformen und der Blick des Unternehmers

Im Mittelteil geraten die beiden in eine sehr konkrete Diskussion über Verwaltung, Föderalismus und Reformfähigkeit. Stephan Blahut erzählt, wie häufig Formulare produziert werden, die am Ende niemand liest – und warum „weniger, aber besser“ nicht nur ein Wunsch von Unternehmern ist, sondern ein gesamtgesellschaftlicher Anspruch sein sollte.

Wir müssen wirklich regelmäßig ausmisten – bitte werfen wir weg, was wir nicht mehr brauchen.“

Stephan Blahut

Die Pointe ihrer Kritik: Es werde zu oft etwas Neues draufgesetzt, ohne gleichzeitig Altes zu streichen. Und Reformen seien schwer, weil Verantwortung in komplexen Systemen gern weitergeschoben wird.

KI als Werkzeug – und warum Prozesse zuerst gut sein müssen

Von dort schlagen sie die Brücke zur künstlichen Intelligenz. Stephan Blahut beschreibt KI als Werkzeug, das gerade für kleinere und mittlere Betriebe große Chancen eröffnet, wenn es in sinnvolle Anwendungen übersetzt wird. Sascha Ladurner bringt dabei zwei praktische Regeln ins Spiel: Erstens müssen Prozesse sauber sein, bevor man sie digitalisiert. Zweitens sollte KI nicht nur schneller machen, sondern „schlauer“.

Die eigentliche Frage ist: Wie macht mich die KI schlauer?“

Sascha Ladurner

Das Fazit der Folge: Mut, Neugier, Vertrauen

Zum Abschluss verdichten Stephan Blahut und Sascha Ladurner ihr Resümee der Staffel auf drei Begriffe: Mut zur Veränderung, Neugier und Vertrauen. Veränderung sei selten bequem, aber im Unternehmertum Alltag – und genau diese Haltung brauche es auch breiter in Gesellschaft und Verwaltung.

Das ganze Gespräch können Sie gleich hier nachhören:

Weiterführende Links zum Thema:

Websites:

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Musik: Cambia Menti, Vasco Rossi

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Der Podcast wird produziert von der Agentur Quickdraw Podcasts

Diese Podcastserie entsteht mit Unterstützung des ÖGV – Österreichischer Gewerbeverein

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